Magic Fey

Zum Trost, seines Herzens , aus dem eine Träne entrinn und der Egoistigkeit, der Menschen wegen, schwor sich der Pan, an einem Herbsttag, ein Geschöpf zu erfinden, das die Menschen wieder zurück zur Selbstlosigkeit führen würde. Jenes Wesen, sollte für alle Menschen, sichtbar magisch erscheinen. In Form eines Menschenwesens sollte es, in seiner ganzen Zauberhaftigkeit, die Welt von dem hingebungsvollen Gefühl, des Herzschlages überzeugen. So dass sich die Sterblichen davor grauen würden, jemals wieder einer älteren Dame nicht ihren Sitzplatz, auf einem Drachen anzubieten – wenn alle anderen belegt waren. Erschauen sollten sie, vor dem Gedanken, jemanden die Türe vor der Nase zuzuknallen. Zu seinem Schutz, vor bösen Menschen, sollte es sich bei Gefahr, in die Gestalt eines Einhornes verwandeln können.
Ein Einhorn erkennt nur jener, der reinen Herzens ist.
Der Pan entschied sich dazu, das die vornehme Feen Dame: „Aurora“ und den Zentaur:
„Rigil Kentaurus“, der schon früh, durch seine Tapferkeit, einen auffällig, goldigen Platz im Sternenbild des Zentauren erwarb, das Kind groß zu ziehen.

Und sie nannten es: „Magic Fey“

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   Quelle: Facebook

 

Als die Jahre vergingen, wurde das Mädchen immer schöner und stärker in ihrem Wesen. Die Mutter „Aurora“ brachte ihr bei, der Stimme ihres Herzens zu lauschen, während sie von ihrem Vater „Rigil“ lernte, vor nichts und niemanden davon zulaufen. Steht‘s den Mut zu haben, vorwärts zu gehen, um seiner selbst willen. Sie respektierte ihr Umfeld und wurde von Tag zu Tag neugieriger auf das Leben, für das man sie erwählte.
Als der Tag kam, an dem „Fey“ ihre Eltern verlassen musste, brach „Aurora“ ihrer Tochter die Hälfte ihres eigenen Herzens ab. Von „Rigil“ bekam das Mädchen den „Rückenwind“ mit, den sich jede Tochter, von ihrem Vater wünschte. Aber vor allem bekam sie das „Glück“ geschenkt. Kein Elternteil, hatte Zweifel. Sie glaubten an „Fey“. Mit einer pinken Schleife verziert, legten sie ihrem Mädchen jene Worte in den Brotbeutel, die man eigentlich jedem Kind auf seine Reise mitgeben sollte.
Sobald „Fey“, auf ihren Lakritz Pumps, die Erde erkundete, schien es einem Außenstehenden so, als ob sie schon ewig auf der Erde spazierte. Sie machte keine Unterschiede bei den Menschen und traf steht’s eine Wortwahl, das die Blumen an den Gehwegen, erblühen lies. Das neugierige Mädchen eroberte im Sturm, die Herzen jener Menschen, die ihren Weg kreuzten und fühlte sich zu weilen auch nicht mehr so einsam.

 

Sicher lernte sie auch damit richtig umzugehen, wenn sie auf ihren 11cm Pumps mal hinfiel, aber genau das, gehörte ja zum Leben dazu. In die Gestalt des Einhorns, verwandelte sie sich bald nur noch dann, wenn es ihr danach zumute war, frei durch die Wälder zu jagen. Und als der Pan durch seinen magischen Brunnen beobachten konnte, wie hingebungsvoll „Fey“ bei Krankheiten ihre Freunde, mit beispielsweise Zeitschriften oder Gebäck, umsorgte, rührte es ihn zutiefst.

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Quelle: Facebook

Bevor er sich genüsslich seiner Pfeife bediente, kam er nicht umhin die Eltern von „Fey“ zu besuchen. Bei einer Tasse Hagebuttentee versuchte er in Worte zu fassen, wie wundervoll „Fey“ doch bei den Sterblichen aufgenommen worden ist. Er konnte es nicht länger anhalten und er hatte auch keinen Grund zu schweigen:
„Ich bin sehr stolz auf euch und hoffe, das andere eurem Beispiel folgen werden.“
„Wie bezaubernd muss es sein, ein Freund ihrer Tochter sein zu dürfen.“

 

 

Für meine Freundin:  Anna

Kommentare

    • ja. ich habe es ein wenig umgeändert :O) du bleibst für immer mein einhorn. meine freundin.

      „Wenn man ein einhorn findet – sollte man dafür kämpfen, das es bleibt….“

    • ooooohhhh ich danke dir für die lieben Worte. Ja. Mit viel Liebe sollte er auch zum Ausdruck gebracht werden – für einen besonderen Menschen – mit dem ich es mir leider versaut habe. Liebe Grüße an dich :O)

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