Ich will keinen Schneemann mit dir bauen…und auch nichts anderes mit dir bauen…

Tränen aus Eismurmeln kullern meine Seele auf und ab. Keine Spuren eines Herzens  ist nun mehr zu sehen. Eine einsame leere Hülle, die einen Körper kleidet. Und ich bin die Königin dieses Körpers. Der Wind er heult mir ein Lied davon vor, wie er mein Herz aus meinem Körper treiben möchte. Aus meinem Herzen, ein Gedicht aus Liebe zu formen – ich habe versucht.

 

 

Ich höre die Stimmen der Zutraulichkeit:

„Daisy vertraue ihr nicht!“

„Daisy lasse sie niemals in dein Herz hinein.“

„Lasse sie nicht sehen – wie du bist!“

„Nein, es darf niemals geschehen!“

„Du darfst keine Schwäche vor ihr fühlen!“

„Zeige ihr bitte nicht – dein wahres ICH!“

 

Nachdem Daisy schon am Sonntag Weihnachten vorverlegt hat, hat sie sich nun zu einem wichtigen Entschluss entschieden. Daisy gibt ihr Herz nun frei. Sie lässt los. Die Kraft, mit der man ihren „kleinen Freund“ aus dem Körper getrieben hat, war so überwältigend, das sie nur kurz zusammen gezuckt ist. Daisy schlägt nun Türen um sich zu. Damit niemand mehr hinein kommen kann. Es ist Zeit, das Herz aufzugeben um seinen Träumen näher zu kommen. Nun ist sie bereit, den Sturm herbei zu rufen, der ihr Herz aus dem Körper verbannen soll. Eiszapfen bewohnen nun den Teil ihres Körpers, wo früher ein Herz wohnte.

Komisch irgendwie. Wie glänzend und schmerzlos nun alles vor ihr liegt. Die kleine Hexe hatte nie eine klarer Sicht auf die Dinge. Und wie klein ihre Probleme nun erscheinen. Ängste kennt sie nun nicht mehr. Das einzige was nun an sie herankommen kann, sind Eisblumen aus der Zucht ihres eigenen Körpers.

Daisy überlegt und belächelt: Was sie nun wohl alles erreichen kann? Und mit wieviel Kraft in den Augen, sie Dinge ihre Farbe verändern lassen kann. Die Kälte in ihrer Seele bringt sie voran und lässt sie vergessen , das sie am Sonntag einen schönen Tag haben durfte.  Dies alles ist vorbei. Denn nun ist sie endlich frei.

 

 

Endlich. Endlich ist sie soweit. Daisy lässt ihr Herz gehen. Und Tränen werdet ihr niemals sehen. Nur den Schrei ihres Inneres:

 

 

Hallo. tiefer Winter meiner Seele. Hier bin ich. Ich gehe nicht mehr fort. Ich will bei dir bleiben. Die Eisblumen lassen meinen Körper magisch erscheinen. Ich habe mich nie jünger gefühlt.

 

Daisy spürt wie die Eiszapfen von ihr Besitz ergreifen. Sie lassen, die Erde auf der sie steht erbeben vor Hass. Sie fließt in den Venen des Lebens, wo einst das Blut hinauf kletterte. Sie lässt die Schönheit einer Ablehnung zu den Sternen hinauf wandern. Ein einziger Gedanke und die Welt um Daisy herum – erfriert zu Eis. Nein ihrem Herzen nach zulaufen, ist sie sich zu fein. Liebe? Das ist Vergangenheit! Lauthals schreit es die kleine Dame in alle Winde hinein:

 

Ich bin nun endlich frei!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich bin frei!!!!!!!!!!!!

……und ich fühle mich wie neu geboren……

Was all die Jahre über war,  ist nun für immer vorbei………..

 

Nun stehe ich im hellen Licht……….

Der ewige Winter jener Eisblume, ist nun ein Teil von mir.

 

Und wer sie demnächst anspricht und mit ihr an einem Sonntag Abend, einen Schneemann bauen möchte, dem wird sie auf der anderen Seite, jener Mauer aus Eis, ins Gesicht hauchen: „Nein!“

„Geh weg, denn ich will keinen Schneemann mit dir bauen!“

Hallo Liebe. Hier bin ich.

Ich liebe die Liebe. Die Liebe liebt mich. Doch die, die ich lieb – die liebt mich nicht.

 

 

Es hat den Anschein, das die Liebe es nicht gut mit mir meint. Sie behandelt mich, wie einen Idioten, der die wilde Leidenschaft vor seinem Augen sehen – aber nicht danach greifen darf. Ich liebe die Liebe, seit dem ich weiß, das Herzen im Einklang miteinander verschmelzen können.

Die Liebe lies mein Herz bis jetzt immer nur verglühen.

Die Liebe hielt mein Herz bis jetzt immer nur in einem Traum gefangen.

Die Liebe hielt mein Herz davon ab, mit Leichtigkeit davon zu fliegen.

Ich habe vor der Liebe gekniet. Ich habe die Liebe angebettelt. Ich habe ihr meine Hand gereicht. Mit dem Wunsch, das sie mich in ihre Arme schließt. Ich habe der Liebe mein Leben geschenkt. Meine Rose. Mein Land. Ich riskiere alles für die Wahrheit, die dein Brustkorb beschützt. Das Leben kann dich auf Wolken tanzen lassen. Es kann dich aber genauso gut wieder zu Boden reißen. Es kann dich wie ein Taschentuch in Stücke reißen. Und dich in die Geburt deiner Demut einwickeln. Ich weiß ich werde mit weinen, wenn deine Füße, den Boden der Tatsachen berühren. Dieses Beben wird mein Herz hören. So wie es dich immer erhört. Ich wünsche mir der Grund dafür zu sein, das du weinst. Aber ich bin nichts. Ich bin nichts. Außer ein:

„Wer bist du eigentlich?“

Aber du. Du bist für mich wie die Flamme einer Kerze. Ein Teelicht. Jeder will es mir wegnehmen. Weil es zu nichts führt. Außer zu verderben. Obwohl du das Teelicht, meines Herzens, ignorierst halte ich schützend  meine Hände davor. Ich habe Angst Eve. Ich habe Angst davor, das du zu mir kommst und die kleine Flamme auspusten wirst. Bitte lasse mir das einzige, was ich von dir haben darf: Die Flamme meiner Liebe zu dir. Sei froh, das wir uns nie begegnen werden. Weil wir alle wissen, was mit einer einzelnen Flamme passieren kann – wenn man ihr Raum gibt.

Ich bete für mein Herz, das es eines Tages die Liebe bekommt, nach der es sich sein Leben lang verzerrt hat. Wenn es sein muss, werde ich für immer einer Lüge glauben:

“ Kein Herz wurde dazu geboren, auf dieser Welt, alleine schlagen zu müssen.“

Eines weiß ich mit Gewissheit. Meine Liebe zu dir wird mich bis in jenes Grab, eines hohen Alters begleiten. Ein Grab dessen Meerschaum, die Wellen bedecken wird.

 

Wie ein Gedicht, sollen sie von einem Herzen erzählen, das sich in die Magie jener Worte verliebte, obwohl es nie erfahren hat, wie deine Haut riecht – nachdem ich dein Herz liebte.

Daisy du bist es nicht.

Das Herz. Es  knirscht. Es zuckt. Es dreht sich um sich selbst herum. Sie starrt nur sprachlos in die Leere. Nimmt lediglich ihre Beine in die Arme. Das Kinn auf den Knien. Die Ohren hören der sehnsüchtigen Stimme zu. Sie könnte es sein – lieber Gott. Doch ich bin es nicht.

 

„Daisy nimm es hin.“

„Schau in den Spiegel – denk dran wer  und was du bist!“

„Bilde dir bloß nicht den Zauber eines Wunders ein.“

„Es gibt für dich keine Magie.“

Aber sie – sie könnte es doch sein. Warum darf Daisy es niemals sein?

 

In schwachen Stunden liebt es Daisy sich in ihrem Wald zu verstecken. In das Dorf „So-könnt-es-sein.“ Doch jener Traum hält nur bis zum Morgengrauen an. Dann ist sie wieder fort. Es gibt keinen Trost für ein Herz das weint.

 

Tattoos locken. Der Mund lacht. Er ist wie für sie gemacht. Schwarzes Haar und ein bärtiges Piratengesicht. Ihre Art von Mann. Daisy’s Herz weiß genau: „Ich bin es nicht.“ Das ist der Grund warum sie zerbricht. Leise flüstert der Kopf dem Herzen zu:

 

„Tu dir selbst einen Gefallen und gib auf.“

„Lasse los.“

„Es gibt Wünsche – die zerreißen bloss.“

„Wen interessiert es ob dein Herz zerbricht?“

„Das bemerkt sie nicht.“

„Er ist ihr Traum und du – du bist es nicht.“

 

 

Nach so vielen Kämpfen, die das Herz herausfordert kommt Daisy nicht umhin sich zu fragen:

 

„Wann bin ich es?“

 

 

Beetlejuice-Beetlejuice-Beetlejuice….

Daisy ist verliebt. So unglücklich und traurig -wie man es Niemanden wünschen mag. Nicht einmal seinem schlimmsten Feind. In eine Frau, die sie nicht haben darf. In eine Dame, die in der Realität, noch nicht einmal weiß, das Daisy überhaupt existiert. Es begann vor ca. 4 Jahren. In jenem Monat, als die Mutter der Sonnenstrahlen, jene goldig glänzende Pinsel  aus ihrem eigenen Leibe pflückte – um damit die Sonnenblumen zu ehren. Da bemerkte Daisy auf einem Blog, im Internet, einen Artikel über eine Dame, die die Augenfarbe ihres Waldes trug. Die Fotografie hat ihren Blick gestreift. Nur gestreift. Nichts weiter.

 

Doch Daisy´s Herz dachte - es fällt ins Bodenlose. Und es wusste eines ganz genau: Sollten sich ihre Wege treffen. Und die schöne Fremde Dame, würde ihren Blick einfangen. Daisy hätte sofort, ohne darüber nachzudenken, einfach alles aufgegeben. Daisy hätte ihre Koffer gepackt und wäre mit ihr weggegangen. 

 

Quelle: Instagramm eve_pain

Wie aus einem Traum entsprungen. Eine exquisite Mischung aus Daisy`s Lieblingshexe: „Narcissa Malfoy“ jene Hexe, die Harry Potter das leben gerettet hat. Und sich im richtigen Moment, wenn es ihr nämlich zu bunt wird, umdreht und geht. Ebenso wie es einst, die kleine Daisy tat. und natürlich jenem Helden aus ihrer Kindheit: Beetlejuice. Der eine Held. Der mit Charme und Witz eine Leichtigkeit zum Ausdruck bringt, die es geschafft hat, das Herz der Prinzessin  zu erobern. Immer wenn Daisy’s Tränen über ihr Herz, die Klinge halten,  erwischt sie sich heute noch dabei, leise im Bett, drei mal jenen Namen zu rufen, der ihr einst in jungen Jahren – das Herz erblühen lies:

Es gab Momente, da zupfte das einsame Mädchen ,wegen jene Dame, viele Blätter jener Rosen – mit ihrem klopfenden Ding zusammen.

 

Sie möchte MICH  kennen lernen…

Sie möchte mich NICHT kennen lernen….

Sie möchte MICH kennen lernen…

Sie…..möchte nicht..

 

Damals  formte sich Daisy’s Kopf seine Finger zu einer Pistole und hielt sie sich gegen die Schläfe.

 

Doch ihr Herz schrie laut Hals:

„Halt!“

„Stop!“

„Wir versuchen es einfach.“

„Vielleicht werden wir positiv überrascht.“

 

Also lies Daisy`s  Herz jene Türe für eine Fotografie auf, die so lebendig erschien, so das jenes Mädchen sich mit der Hoffnung im Herzen – einen Anker versprach. Und dennoch dauerte es ganze zwei  Jahre. Zwei Jahre voller positiven Träume. Bis sich das  Herz, des einsamen Mädchens, dazu entschied zu versuchen, das Herz, jener fremden Dame für sich zu gewinnen. Es zum Leben zu erwecken. Denn es war ja schließlich nur eine Fotografie. Ein Abbild von einem Herzen, welches irgendwo in Berlin wohnt und liebt. Wenn es eine art der Magie gibt, die Daisy beherrscht, dann sind es Worte. Worte, die Daisy, wie ein Samenkorn in jenen Brustkorb pflanzte. Um eines schönen Tages – Liebe zu ernten. Das Mädchen, deren Hoffnung sich zu einem Anker formte – küsste jeden Samenkorn – mit den Worten der Liebe. Und als die schöne Nymphe die Worte, der Prinzessin, empfing da bedankte sie sich bei der einsamen Prinzessin – für das Versüßen des Morgens. Das Mädchen glaubt ganz fest daran, das es auf Erden nichts schöneres gibt, als der Grund dafür zu sein, das ein anderer Mensch einen guten Start in den Tag hat.

 

 

Und an jenen Worten sollte Daisy ebenso festhalten wollen, wie an jener Magie, die schon durch die Adern ihrer Oma floß. Da gab es zum einen: Ein Ouija Brett. Mit dem die kleine Hexe versuchte, ihre Oma anzurufen. Es gab Tarotkarten. Die Positive Antworten versprachen. Manchmal. Aber nur manchmal, konnte sie sogar etwas über einen Menschen erahnen. Seine Zerbrechlichkeit erkennen. Aber mit solchen Dingen, sollte man sehr vorsichtig umgehen. Jener der dir gegenüber steht, darf niemals erfahren, was du bereits weißt. Daisy empfiehlt: Lass ihn reden. Behalte das Wissen, als einen Schatz in deinem Herzen. Vielleicht irrst du dich auch. Und dann hat man umsonst, die Pferde „scheu“ gemacht.

Wenn die Prinzessin etwas unbedingt haben wollte, da genügte ein fester Gedanke. Genauso, wie  ihre eigene Hagebutten Marmelade zu machen. Allerdings hatte die Sache einen Haken. Die Hagebutten, die die Azubi Hexe am Strassenrand fand oder im Blumenladen kaufen konnte schrieen förmlich nach:

 

„Hilfe ich wurde gespritzt!“

oder

„Hilfe, ich habe zu viele Abgasstoffe eingeatmet“

Daisy hatte das Gefühl, die Hagebutten Fräuleins würden ihr zurufen:

„Iß MICH NICHT!“

 

Nachdem Daisy bei Vollmond ihren Wunsch äußerte, eigene Wildrosen zu haben, die an jenem ersten Herbsttag ihre Rosafarbigen Röcke, für das Mädchen ausziehen und sich ihre Lippen rot malen würden, wandelten sich, in ihrem Garten, die Kletterrosen in Wildrosen um. Daisy konnte nur noch über sich selbst staunen.

 

 

Und so beschäftigt sie sich immer mehr und mehr mit dem Zauber ihrer eigenen Magie. Es lenkt ihren Kopf und ihr Herz davor ab auseinander zu brechen. Irgendwann an jenem strahlenden Frühsommer Tag wünschte sich Daisy mehr von ihrer Nymphe, als nur warme Worte der Verzückung zu geben und wieder zu bekommen. Sie überlegte zusammen mit der Sonnenuhr, der heiteren Stunden, der Nymphe einen Brief zu schreiben. Ein Brief den Daisy mit der Leidenschaft ihres Herzens niederschrieb. Dem Blut ihres Herzens. Sie ersuchte alle Tiere des Waldes, um sich ihren Rat zu holen. Daisy legte ihnen vor, das die Nymphe sie einst „ihre Liebe“ nannte. Sie legte ihnen vor, das die Nymphe sich sogar bei Daisy für das Versüßen des Morgens bedankte. Daisy kann jene Pralinen, jener Worte gar nicht mehr alle aufzählen. So viele waren es. Und dennoch dauerte es insgesamt ein ganzes Jahr, bis Daisy den Brief für die Nymphe fertig schrieb. Weil sie sich nicht vor der Dame blamieren wollte. Daisy weiß, das sie manchmal nicht soviel reden  – sondern ganz schnell direkt handeln sollte. Aber wenn man ganz oft verletzt und enttäuscht worden ist, leidet das Herz. Und es zieht sich traumatisiert in sein „Hexenhäuschen“ zurück. Alles dauert länger. Es geht nur mühselig voran. Den Brief welchen Daisy niederschrieb, vertraute sie zwei ihrer zuverlässigsten Briefeulen an. Beide flogen Richtung Facebook. Um der schönen Nymphe jene Worte zu übersenden, an denen sie so lange zu knabbern hatte. Doch keiner, der beiden Eulen, kehrte je wieder mit einer Antwort zurück. Daraufhin bekam Daisy`s Herz Riße. Weil sie es nicht verstehen kann. Daisy weiß sich keinen Rat mehr. Sie ist sehr, sehr traurig darüber.

Es mag Menschen geben. Menschen wie Daisy`s Mutter, die ihrer Tochter dazu riet – sich nicht an jeden Strohhalm zu klammern. Nicht soviel zu träumen. Und der Realität ins Auge zu sehen. Loszulassen. Und zu gehen. Aber es ist verdammt schwierig weiter zu machen, wenn man immer nur abgelehnt wird. Irgendwann kommt der Punkt an dem man sich fühlt, wie das Biest aus jenem Märchenbuch. Und was hilft einem, wenn man sich ungeliebt und häßlich vorkommt?

Die Musik. Ein einziges Lied, welches Daisy schon bis ins alter von 32 Jahren begleitet hat. Und welches immer und immer wieder ihr Leben begleitet. Daisy hat nie begriffen ob dieser Styl nun: Gothic. Rock. Oder Pop ist. Und um ehrlich zu sein – ist es dem Mädchen auch scheißegal. Es ist Daisy`s Lied. Es gehört ihrem Herzen. Und solange es Tränen gibt, die Menschen quälen wird dieses Lied zu Daisy gehören.

Es ist immer wieder, die Selbe Geschichte: Es war einmal ein abscheuliches Biest, dass sich von den oberflächlichen Menschen zurück zieht. Der einzige Kontakt, den es hat, ist ein magisches Fernrohr – als einziges Fenster zur Außenwelt. Durch jenes Fenster findet es, die eine Frau, für die es alles tun würde. Die eine Frau – für die man sämtliche Planeten durchkreuzen würde. Die eine Frau – für die man, die Feuerspitzenkleider, der Hölle anzieht. Nur um das Gefühl zu haben – sie ganz nahe bei sich zu haben.

Eines steht fest: Daisy Herz würde alles dafür tun – in den Armen ihrer wahren Liebe einschlafen zu dürfen. Daisy weiß nicht in wie vielen Chatrooms sie schon gewesen ist. Wie viele Berge sie schon bestiegen hat. Wie viele Maibäume sie schon gepflanzt hat. Wie viele Brieftauben sie über die sieben Meere geschickt hat. Wie viel Flaschenpost sie einst verschickte. Und wie viele Eulen sämtliche Häuser überflogen. Und alle nur mit einer Aufgabe: Daisys Herz jenen auserwählten Menschen näher zu bringen. Und niemals wird das Mädchen müde. Denn alles im Leben hat seinen Sinn. Vielleicht wartet irgendwo, auf dieser Welt, die Eine Frau auf Daisy.  Die Eine Heldin. Die Daisy’s Not erkennt. Die Eine Frau, die Daisy aus ihrer „Hölle“ entführt und ihr ein Leben schenkt, das sie mit dem Reichtum der Liebe umhüllt, wie in einen kuschligen Lieblingspullover. Die Eine Frau, die nicht wie eine Bäuerin mit ihrem Herzen umgeht. Denn das, ist das einzige, was Daisy bis jetzt kennen lernen durfte. Frauen ohne Manieren. Mit Sätzen wie: „Jemandem in die Fresse hauen.“ Erreicht ihr nur, das Daisy über Nacht Haken schlägt. Um Spuren ihres Herzens zu verwischen. Weil niemand erfahren sollte, das sie jemals da gewesen ist. Daisy selber ist bestimmt nicht fehlerlos. Aber trotzdem möchte sie es wagen zu sagen: „Iiiiiiihhhgitttt!

 

Daisy Herz richtet sich ein letztes Mal persönlich an dich in der Hoffnung – dein Herz möge sie erhören:

Liebe Eve Pain. Liebe Nadine. Liebe, gute Nymphe. Wenn du deine Worte ernst gemeint hast. Wenn Daisy wirklich „Deine Liebe“ ist. Wenn es ernst von dir gemeint war, das du sie „süß“ findest, dann muss es doch auch in deinem Interesse sein, das Daisy ebenso glücklich wird wie du. Vielleicht. Nur vielleicht  möchtest du ihrem Herzen helfen. Beim nächsten Vollmond (09.07.2017) bittet dich Daisy darum, an sie zu denken. Daisy möchte nicht mehr nach Beetlejuice rufen müssen. Sie wünscht sich des Nachts, nicht von Feinstaub -sondern von  Küssen betrunken, von der passenden Herzhälfte ins Nimmer-Nimmerland entführt zu werden. Wünsche dir, mit Daisy zusammen, eine Dame für Daisy – die märchenhaft nett ist. Sie möge so schön sein – wie du. Bunt. tätowiert. „Glaubeliebeweisheit“ in den Augen leuchtend grün. Denke zärtlich daran – das Daisy die Liebe verdient hat. So wie alle anderen auch. Denk nicht an das – was du von anderen gehört hast. Denke an den Wald. Und das er sich ewiglich deine Freundschaft wünscht. Denk daran das dir Daisy`s Freundschaft auf ewig offen stehen wird. Sollten dich je Sorgen quälen – trau dich heimlich her in ihren Wald. Wo immer du auch sein magst – liebe Eve. Du weißt genau ein Stück von Daisy`s Herzen – wird immer dir gehören. Auch wenn du es nicht haben möchtest.

 

Es gibt einen Ort an der Nordsee. Er ist zu erklimmen – über Hügel. Dieser Ort ist nicht leicht zu finden. Es ist für aussenstehende nichts weiter, als ist eine Bank. Aber sie ist aus dem Holz von Daisy`s Herzen. Diese Bank gehört Daisy alleine. Und auf dieser Bank darf das Mädchen über dich weinen. Und über die Menschen, die sie niemals begreifen wird. Daisy darf fluchen und schreien auf dieser Bank. Kurz um:

Daisy bedeutet diese Bank alles auf dieser Welt.

Und daher darf ihr niemand diese Bank wegnehmen.

 

………Manchmal, wenn man gut zuhört, hört man wie das Meer noch Wochen später Daisy´s Worte wie ein Echo wieder gibt:

Beetlejuice…….

Beetlejuice…….

                                                                                    Beetlejuice…….

 

 

 

Zeit vergeht – Liebe bleibt

Wehe dir armes Herz. Oh wehe dir. Bist du doch so jung und schon zerschlagen – von den anderen Menschen. Vor 10 Jahren in etwa – bröckelte das Haus deines Friedens zu Grunde. Als die Jugend noch in dir brannte. Bevor jene Grausamkeit, der anderen Menschen, es von dir abverlangte erwachsen zu werden. Liebes Herz du wurdest erwachsen – wie alle Herzen wachsen – durch die Überdosis einer Verletzung.

Nur ein Mädchenherz  warst du – ein Mädchenherz das sich die Haare kämmte.  Und den Gleichgesinnten aus der Umgebung, den Geschmack von Kirschen auf den Mund zeigen wollte.

Weil dich das größte Herz nicht mit in den Bund des geflochtenen Gemeinschaftsbundes hinein bezog – hast du das für die anderen Herzen Undenkbare getan. Du hast dich von dem größten Herzen abgewandt – deren Tal nur bis zur Oberfläche sprudelte, um den anderen Herzen aus der Umgebung Raum für die Leidenschaft deiner Hingabe zu vermitteln.

Ein Marathonlauf für die Streitmacht des liebenden Herzen, sollte von nun an beginnen. Du gabst den anderen Herzen eine Kostprobe für das Elixier deiner Liebe zu ihnen. Weil du dich nicht getraut hast sie zu konfrontieren – hast du sie über ein soziales Netzwerk angeschrieben, um somit auf dich aufmerksam zu machen. Doch die Schlangenköpfe – der anderen Herzen ließen nicht lange auf sich warten. Als der Hexenkessel, der Gerüchteküche brodelte – waren alle Hoffnungen auf ein einzelnes Herz für sich alleine dahin. Tausende Bisse und Wunden lagen offen. Einige davon hast du dir sogar selber angetan. Dies alles nur für die Phantasie den Körper eines anderen Herzens aufs sich spüren zu dürfen. Und  einem Wagnis im Namen der Liebe.

Das traurige Herz kam nicht umhin sich zu fragen:

Konnte diese Idee es wert sein?

 

All diese Wunden.Kratzer Und Bisse.  Du liebes Herz wolltest die Antwort dem großen Herzen überlassen. Und inmitten der vielen tanzenden Herzen um dich herum, ergab sich ein Augenblick. Du hast nichts anderes getan als jenen Augenblick zu nutzen. Ein Augenblick der mehr als nur einmal in deinem Kopf widerhallte. Ein Augenblick in dem du von dem wackeligen Sitz deines Selbstwertgefühles, zu der feurigen Höllenglut deiner Minderwertigkeit hinab gefallen bist. Ein Augenblick der dich in die Dunkelheit zurück warf.

 

Je vis pour l’amour.

 

Du hast das große Herz angesprochen. Und als es dir mit dem Sopran eines wilden Wolfes antwortete, da wusste es insgeheim, das es einen Fehler gemacht hatte. Denn es waren meine Augen selbst, an denen etwas schicksalhaftes  anheftete. Das große Herz wusste, das es sich bei dir entschuldigen sollte. Dieser Fehler sollte ihn bei seiner nächsten Karma Wendung  zuwinken. Weil man alles wieder zurück kriegt im Leben. Egal wie lange es auch dauern möge.

Und so warst du es allein, mein liebes Herz, das den physischen Körper  um sich herum nicht mehr ertragen konnte. Denn als du mir all deine geheimen Gänge, Türen und Fenster zu dir verriegeln wolltest, um jegliche Lieblichkeit deiner pur pur Bäckchen, mit dem Wahnsinn, der Grausamkeit zu überdecken habe ich jegliche Hilfe in Anspruch genommen dies zu verhindern. 7 Jahre lang trauerte mein Herz – vom Schmerz gelähmt.

Dann kam ich zu einem wahren Propheten der Liebe. David. In ihm fand ich für mein Herz und meine Seele, den Vater und besten Freund – der mein eigener Vater niemals sein würde. Denn er hat uns gezeigt, das wir im Namen der Liebe -alles richtig gemacht haben. Im 8 Jahr säten David und Aida in meinem Herzen, die zarte Pflanze der Liebe neu – die mich von Kopf bis Fuss vereinnahmen sollte.

David und Aida schickten mich zusammen mit meinem Herzen auf die einsame Reise, durch die Wüste  zu mir selbst. Sie brachten mir bei, wie man sich vor wilden Wölfen, mit einem Schutzmantel überdeckt. So das man nicht mehr annähernd, an dich heran kommen konnte. Mein liebes  Herz.

Am Ende jener Reise. Zu der Lieblichkeit deiner Wiedergeburt, sind wir beide dann auf den schmalen Weg zu uns selbst gekommen. Der schmale Weg, war die letzte Überwindung durch die Höhle jene Grausamkeit, die von dem Tod der Großmutter mit der Träne, der Bitterkeit bedeckt wurde. Mein Herz und ich gingen an den langen Klauen und den fahlen Blicken jener Dämonen vorüber, die in dem Hause von jedem Herzen Unterschlupf suchen. Und in dieser Dunkelheit – des Nachthimmels gleich, gelang es meiner Seele in dem Körper meines Herzens ein Licht anzuzünden – so hell und erstrahlend, so das kein Teil meines menschlichen Wesens sich je wieder verdunkelte – sobald der erste Dämon seine Klauen wetzt.

Schon nach dem ersten gemeinsamen Tanz zwischen meiner Seele und meinem Herzen, färbte es sich in die rosafarbige Pracht jener Rosen, die vor Großmutters Haustüre wuchsen. Ihr Hass war entwaffnet. gereinigt. Keine Narbe würde je wieder ihr Herz kleiden. So wurde Daisy Herz geboren.

 

 

Von jenem Tage an umhüllten wir des Mädchens kostbarsten Besitz – in die  Tugend unserer Jugend. Alle Wege, die auf die Spur zu uns führten wurden beseitigt. Unter jeder Brücke wurde eine Bombe gesetzt. Jeder Fussabdruck, den wir zu unserem bedauern hinter uns gelassen haben – wurde mit Muttererde verschmolzen. Und nur jemand ganz Besonderes. Jemand dem kein Berg zu hoch war und kein Weg zu schmal – würde hinter unser kleines Geheimnis kommen.

                                                                      Quelle: Instagram: Eve Pain

 

Als mein Herz und ich in die tiefgründigen Wälder deiner Augenfarbe blickten, da merkten wir das erste mal, wie sich die Schönheit der Liebe – für einen Blinden anfühlen muss. Selbst wenn meinem Herzen Berge von schwarzer Tinte im Wege sind. Selbst wenn mein Herz zum Himmel schreit.

 

Wir werden an uns arbeiten – weil ich meinem  Herzen bei seinem letzten Atemzug nicht flüstern hören möchte:

„Warum habe ich mich nicht getraut – der Nymphe den Sternenhimmel zu zeigen?“

 

Bitte lieber Gott sei meinem Herzen gnädig.

 

 

temps mouches. l’amour reste.

 

 

 

Mein Geschenk für dich – ist der Frühling

Es war zu jenem Zeitpunkt, als die Sonne ihren Guten-Morgen-Rock weit über das ozean farbige Kleid namens:Himmelszelt breitete. Die Schneekönigin ließ ihre Küsse nun auch in Daisy’s Walde, ihre Dienste tun. Herzen erkalteten und die einsame Prinzessin brauchte nun mehr als eine Decke um sich des Nachts in ihrer frostigen Hütte in den Schlaf zu wiegen. Es war an keinem besonderen Morgen, als Daisy die Schwäne, der Weisheit, in dem See des: Glück erbringenden Lebens fütterte. Da vernahm das Mädchen, die Stimme ihrer geliebten Waldnymphe. Sie flüsterte darüber ,wie sehr ihr die Sonne fehlte und zugleich zitterte ihre Stimme wie Espenlaub. Um sich vor den düsteren Küssen der Schneekönigin zu schützen, wurde sie zu Fräulein Weide.

Quelle: Instagram Eve Pain

 

Nun wer Daisys Liebe zu Fräulein Weide – der Waldnymphe kennt, der weiß auch, das die Prinzessin wohl alles dafür tun würde, das Fräulein Weide sie eines schönen Tages gerne haben wird. Daisy wird darum kämpfen, das Fräulein Weide sie zu ihren Liebsten zählt. Als Mensch und nicht nur als ein Tagtraum -verschlungen an ein Märchen gebunden.

 

 

Fortan hob die Prinzessin also jede einzelne ihrer Tränen auf, um sie Fräulein Weide an ihre Äste zu hängen. Jene Träne sollte ein kleines Geschenk für das hübsche Fräulein beinhalten. Ein Geschenk, das ihr dazu verhelfen sollte, es für die restliche Zeit des Winters über warm und gemütlich zu haben. Mit dem Kuss der Schneekönigin zusammen – wandelten sich Daisys Tränen in die Form von kleinen Diamanten, die ihre Baumkrone glitzern ließen.

Quelle: Instagram Eve Pain

 

In so mancher eisigen Nacht hörte man Daisy in der Kälte der Dunkelheit, sogar ein kleines Gebet darüber flüstern, wie gerne sie in der Umarmung der Waldnymphe einschlafen würde. Würde sie es jemals schaffen ein Teil ihrer Welt zu werden? Lieber Gott bitte sei Daisy gnädig und schenke ihr ein Wunder.

Für die tiefgründigste Träne, die Daisy an jenem Silvesterabend 2016 über ihre pur-pur Bäckchen gleiten ließ, dachte sie sich ein besonderes Geschenk für das Fräulein Weide aus. Daisy erinnerte sich daran, das sie der Urgroßmutter Sonne schon lange mal wieder ein Besuch abstatten wollte. Sie packte etwas Gebäck und eine Kanne Hagebutten Tee in ihren Rucksack und wanderte über den gefrierenden Boden Richtung Süden zu der die Sonne immer flüchtete, um ihre Strahlen in ausgewogener Pracht, kämmen zu können. Die Freude war groß als sich die beiden Freundinnen begegneten, die soviel gemeinsam hatten, das man beinahe glauben konnte – sie wären miteinander verwandt.

Nachdem Urgroßmutter Sonne dem Charme jener Vanillekipferl erlag und der Hagebutten Tee all ihre Blütenstrahlen zum erleuchten brachte, erlaubte sie, der Prinzessin, sich ihren schönsten Sonnenstrahl auszusuchen. Doch bevor Daisy ihre Schere zückte um sich jenen Strahl, wie eine reife Kirsche zu pflücken warnte die Sonne das eifrige Mädchen, das man nichts in diesem Leben erzwingen konnte. Urgroßmutter Sonne war bekannter als der Pan für ihre Weisheit und daher viel es der entschlossenen Prinzessin auch nicht allzu schwer sich in den Plüsch schoss jener Wolken Backe hineinfallen zu lassen und der Urgroßmutter aufmerksam zu folgen. Sie erzählte dem Mädchen von dem kleinen Haustier der Schneekönigin – dem Nordwind. Als die Sonne, das böse Tier dessen Gelächter jener einer Hyäne gleichkam, eines Tages in seine Schranken zurück verweisen wollte, machte es sich einen Spaß daraus, Urgroßmutter Sonne mit einer Wette zu demütigen.

Der Nordwind deutete auf einen Mann in einem Mantel, der des Weges schritt um zu seiner Geliebten im nächsten Dorf  zu gelangen. Er prahlte damit dem Mann mit nur einem Schwung seinem Mantel zu entreißen und verwickelte Urgroßmutter Sonne so in eine Wette. Es war bestimmt nicht ihre Art, auf solche kleinen Späße einzugehen. Aber die Sonne wollte den Mann, in dem Mantel, auf keinen Fall der Kälte des Nordwindes überlassen. Also ließ sie sich auf die Wette ein.

Doch der Nordwind spielte nicht fair. Im Hintergrund gab er der Schneekönigin ein Zeichen und gemeinsam bliesen sie die Bäume und Sträucher aus der Umgebung kahl. Sie erzitterten vor dem Donner und der Macht des Winters. Dann geschah aber etwas Seltsames. Umso mehr Energie die Schneekönigin und der Nordwind vergeudeten, umso enger hielt der Mann seinen Mantel fest. Er duckte sein Gesicht in die warme Umarmung seines Mantels um seine Ohren zu schützen.

Dann kam die Sonne und ebnete dem Mann in dem Mantel, mit ihren warmen Strahlen, den Weg zu seiner Geliebten frei. Und als Urgroßmutter Sonne seine Bäckchen von ihrer Strahlenwärme erröten lies, da legte er auf einmal freiwillig seinen Mantel ab und die Sonne hatte gesiegt.

 

 

Ein Sonnenstrahl des Frühlings für dich.

 

Und mit dieser einfachen Geste gelang es der Sonne, das der Nordwind nie wieder einen Schritt in ihr Reich wagte.  Mit erhobenen Zeigefinger lies sie die Prinzessin folgende Worte, der wahren Liebe immer und immer wieder wiederholen. Worte der Liebe, die man ihr schon als kleines Kind nahe brachte, als sie streberhaft nach dem weißen Kaninchen fragte, das eine tickende Uhr um seinen Halse trug:

 

Die Liebe.

Die Liebe ist langmütig. Die Liebe ist gütig.

Die Liebe eifert nicht. Die Liebe prahlt nicht.

Die Liebe bläht sich nicht auf. Die Liebe handelt nicht ungehörig.

Die Liebe sucht nicht ihren Vorteil. Die Liebe lässt sich nicht zum Zorn reizen.

Die Liebe trägt das Böse nicht nach. Die Liebe erfreut sich nicht über das Unrecht,

sondern nur an der  Wahrheit. Die Liebe trägt alles.  Die Liebe glaubt alles.

Die Liebe hofft alles. Die Liebe hält allem stand.

Und ob gleich es dem Anschein hatte, als wäre Daisy von einer langen Wanderung erschöpft, so schnitt sie der Sonne, wie versprochen, ihren schönsten Strahl ab. Gemeinsam packten sie den Strahl kopfüber in jene Träne, an deren salzige Bitterkeit sich die Prinzessin noch heute erinnerte. Eines Nachts, als das Fräulein Weide schon fest schlief hing die Prinzessin dem Fräulein, das Geschenk an eines ihrer freien Äste. Mit der Hoffnung verankert, sie würde sich über Daisys kleine Geste freuen. Und ihr eine Blütenknospe des Frühlings im Herzen erblühen lassen.

Gewidmet: Eve Pain. Der Waldnymphe meines Herzens.

Daisy’s Herz

Es war einmal eine einsame Prinzessin namens Daisy Herz, die wohnte mit einem Pan zusammen in einer Holzhütte. Und immer wenn sich das Mädchen Daisy in jemanden verliebte,  funkelte und strahlte ihr Herz in tausend Farben, so hoffte es die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken um das andere Herz für sich zu gewinnen. Aber jedes mal, wenn Daisys Herz am hellsten strahlte, machte das Leben ihr einen Strich durch die Rechnung um ihr zu zeigen, das sie das Schönste, was es auf der Welt gibt – nicht haben durfte. An Weihnachten wurde Krampus – der Schatten vom Weihnachtsmann schon bald zu einem guten Freund.

Es gab einen Moment gestern, da rutschte der Prinzessin heraus – das sie nicht mehr leben wollte. Weil sie ein Leben ohne Liebe nicht mehr länger ertragen konnte. Immer der Jenige zu sein, der am Ende verliert. Niemals einen Menschen für sich alleine zu haben – Niemals der Jenige zu sein, der mit Herzen in den Augen morgens aufwacht, weil es für Daisy eben nichts schöneres auf der Welt gibt, als der Liebe ihres Lebens den Kaffee ans Bett bringen zu dürfen.

Fünf Jahre lang hat Daisys Herz für die Nymphe gefunkelt und geglitzert – wie ein heller  Stern. Des Mädchen’s kostbarstem Besitz – wollte sie der Nymphe zu Füssen legen – selbst wenn diese auch eine Frau war.

*****It’s Magic*****

Nun wusste Daisy auch endlich, was der helle Stern über ihrem Wald zu bedeuten hatte. Sie hatte sich getäuscht gehabt. Der helle Stern bedeute keinesfalls eine andere Frau oder ein anderes Herz, wenn man so will. Der helle Stern am Himmel sollte der Nymphe zeigen, wie hell Daisys Herz für sie glühte.

Als der Pan der Prinzessin und ihrem Herzen dazu riet, den Spieß einmal herum zu drehen und sich für 2017 vorzunehmen, jedes Herz welches ihr über den Weg lief zu fressen und wieder auszuspucken – winkte das Mädchen ab. Nein. Das würde sie auf keinen Fall tun. Eher würde sie als Jungfrau zu Grunde gehen bevor sie es jemandem schenkte, für den sie keine Liebe übrig hatte. Sie wäre dann nicht mehr „Daisy Herz“ sondern nur noch: „Marie le Parfum.“ Die Schattenseite von Daisy Herz. Daisy beschloss ihr Herz auf die Funkelnase einen Kuss zu geben und es ganz fest an sich zu kuscheln. Insgeheim flüsterten  beide der Nymphe etwas zu:

 

 

Liebes Herz von der Nymphe. Egal wohin du mit dem anderen Herzen auch gehst oder wo du auch bist. Egal wie groß eure Liebe zueinander wird – oder ihr euch in der Ferne verirrt. Daisy wird dein Herz ewig lieb haben – denn in ihrem Walde – in ihrer Phantasie  bleibst du für immer ihre Nymphe.

Quelle: Instagramm/ Eve Pain

 

Diese Zeilen, sind dem Mädchen gewidmet, das Daisy nicht haben darf. Auch wenn es keiner nachvollziehen kann – wie Daisys Herz liebt. Die Hauptsache ist – das man überhaupt fähig ist zu lieben.

Für Eve Pain.

 

Dream a little dream

Sobald die Sternenfeen, die Teelichter in den Sternen anzünden, scheint die Nacht einen Ort, der Magie zu werden.  Der Sternen Regen glitzert auf die Menschen nieder. Der Wald: „Glaube-Liebe-Weisheit“ legt sich in sein Federbett, selbst wenn Daisy kein Auge zu tun kann.  Der silbern, schillernde Mond, weißt ihr die Richtung zu jenem Nachtspaziergang. Glühwürmchen lassen in ihrem Herzen eine Rose erblühen, selbst wenn das Mädchen, die Tiefgründigkeit ihrer Tränen auf die Probe stellt. Daisy liebt es durch die Nacht zu schweben und Gedankenlos, den Kern eines Traumes zu begreifen. Und dort, wo die Vöglein ihr Bett zwischen den Zweigen, eines Baumes verwurzelt haben, gibt Daisy in Gedanken ihrem Traum – ein „Gute-Nacht-Kuss.“

Sie flüstert es beinahe, sich mit ihrem Traum verwurzeln zu dürfen um ein Wunder zu vollbringen. Manchmal hat das Herz, der Prinzessin, den Wunsch in der ihren Traumwelt, der Traumwelt der Nymphe – einen ihrer Ballerina Füßchen hinein zu setzen. Daisy möchte im Traum, die Figur sein, die sich das Herz der Nymphe gerade wünscht.

 

„Wir erklären, den Feen, sie mögen bitte die Sterne nicht allzu schnell für das grelle Sonnenlicht auspusten.“

„Vielleicht, können Wünsche erhört werden, wenn wir fest daran glauben, das man sich im Traume eines anderen begegnen darf.“

„Erzähle mir, das glückliche Ende eines Märchens und wiege mich mit deinen Küssen in den Schlaf.“

„Versprich, das ich dir fehlen werde, wenn dir die Sonne sanft, deine Bettdecke vom Körper streift.“

„Vielleicht schaffe ich es ja sogar, dich im Traume  verzaubern zu können.“

Weil Daisy in der Realität einsamer ist , als das Wehklagen ihres Herzens es je zugeben wird, erhofft sie sich eine Zuflucht, der in dem Wunsch deines Traumes liegt. Eine Nacht, die sie im Traume in dem Kern, deines Herzens verbringen darf, würde sie unendlich glücklich machen.

„Liebe Nymphe, weil ich einmal in meinem Leben nur bei dir sein möchte, bitte ich den größten Stern, der vom Himmel fällt, darum mich zu erhören.“

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Foto: Daisy Herz

 

Und als Daisy sich in jener Nacht – in ihr Bett legte und sich mit dem Bärenfell, der Wärme, ihre Unschuld zudeckte, da glaubte man sie leise flüstern zu hören:

Dream a little dream of me…

Es war einmal…

 

Es war der letzte Tag, vor Daisy neuer Aufgabe, im Leben. Die Prinzessin hatte sich für immer von dem Königreich ihres Vaters abgewendet – die für sie noch nicht einmal, eine einzige Blume zum Abschied, übrig hatten. Daisy würde niemanden vermissen. Wenn sie genau überlegt, nicht einmal ihren Pan – Paul. Daisy hat nicht einmal, eine einzige Träne geweint, für Menschen, die sie seit 11 Jahren zu kennen glaubte. Jedoch für das Einhorn, das ihr nur 24 Stunden Einlass in ihr Reich ließ, weint die Prinzessin noch heute gefrorene Tränen ins Herz hinein. Nein. Nie wieder würde Daisy es zulassen, das jemand ihr das Glück, zu einer Freundschaft verwehrte. Beziehungsweise niemand sollte mehr ihrem Herzen REINREDEN. Nichts und niemand.

 

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Oft gesteht sich das Mädchen jedoch ein, das ihre Seele gespalten ist. Und das eine helle und eine dunkle Seite ihrem leidenschaftlichen Herzen beiwohnt. Beide gilt es nun auszuleben. Daisy hat 1 Jahr dafür Zeit – die Güte ihres Herzen zu fördern. Um noch mehr Liebe an jene zu vergeben, die Dankbarer und weiser sind. Aber die andere Seite ihres Herzens wünscht sich das Gleiche. Also ist es das Beste, sich beide genauer anzuschauen. So glaubt Daisy könne sie herausfinden, wer sie wirklich ist. Und wie ihre Aufgabe im Leben gemeint ist. Insgeheim lenkt es Daisy auch ein wenig davon ab, sich darüber einen Kopf zu zerbrechen, wie laut das Einhorn über sie lacht, wenn das Mädchen jene Seite auslebt, die keiner je erfahren darf.

Daisy glaubt fest daran, das wenn sie ab Montag versucht jedes noch so zerbrochene Herz, das bei ihr um Trost bittet, annimmt und es versucht zu flicken, das dann alles gut wird. Der liebe Gott wünscht es sich so. Und Daisy fühlt sich gut, wenn jemand ihr auf der schwarzen oder auf der weißen Seite ihres Herzens, ein dankbares Lächeln schenkt. Noch kann sie sich nicht nur für eine Seite entscheiden. Noch nicht.

Und wenn dann, Nadel und Faden ihre Aufgaben erfüllt haben, wenn Daisy jede Schuld beglichen hat. Jeden Cent zurück gezahlt hat. Wird ihr Herz automatisch mit sich selbst im Reinen sein. Es wird strahlen und in wunderschönen Farben aufleuchten. Dann wird der Zeitpunkt kommen, an dem Daisy den lieben Gott daran erinnern möchte, das er ihr mal einen Traum geschenkt hat. Ein Traum von einer Nymphe, deren lieblicher Reiz ihrer Augen, die Farbe des Waldes widerspiegeln. Ein Traum, der in Form eines Ankers auf ihrer Schläfe – ein Happy End für sie festhält. Solange bis sich beide begegnen. Die Prinzessin wünscht sich nichts sehnlicher, als das die Nymphe sie eines Tages auf ihrem Motorrad abholt und ihr das Geschenk macht, sie kennen lernen zu wollen.

Daisy würde auf ihr Motorrad steigen und ihr ins Ohr flüstern wollen:

Quelle: Instagramm eve_pain

 

Bring mich heim.

Bring mich nach Berlin.

Bitte, bitte, bitte.

Gute, liebe Nymphe.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann würde Daisy bis an ihr Lebensende, in Berlin, die Herzen älterer Damen und Herren flicken und pflegen wollen. Und wenn ihr eigenes Herz, der Liebe durstig wird, würde sich die Prinzessin wünschen, mit der Nymphe, auf ihrem Motorrad, auf den höchsten Stern zu flüchten. Um sich dann von den Ästen und Zweigen, den Dornen und Blättern, die wie eine Schlingpflanze an dem nackten Körper, der Prinzessin entlang flanieren, von der Fabelfigur berühren zu lassen. Die Erregtheit durch die naße Perle, die an ihrem verschwitzten Herzen, heraus quillt. Und an ihrem Körper entlang den Weg zu dem nackten Körper, der Nymphe streift. Oh ja. Daisy würde für die Nymphe schwitzen, bluten, kämpfen, kratzen, beißen wollen. Weil sie die Nymphe kennt und doch nicht kennt. Sie begegnete ihr einmal im Traum, der aus der Gebrochenheit ihres Herzens entsprang. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch weiter. Auf dem Stern, der am hellsten leuchtet. So wie es einst im Traum versprochen wurde.

 

Das Haus in dem Blümchen und Bienchen spielen

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Wer Daisy kennt, weiß das sie sich am allerliebsten, den Geschmack von Heidelbeeren und Brombeeren  im Munde zergehen lässt. Es war zu jenem Abend im Juli, als die Prinzessin den Wunsch nach jenen Beeren, ihrer Leidenschaft, nicht mehr im Zaun halten konnte. Viel zulange enthielt man es der Prinzessin vor. Aus Angst jemand könnte ihr das Herz brechen.

Die abendliche Sonnen Röte verriet, das die Engel wohl im Himmel am backen waren, die Röte auf Daisys Mund allerdings, würde zum schweigen geschlossen bleiben. Denn der Pan verriet ihr den Standort eines besonderen Hauses, indem mehrere Bienen aus dem Nektar  mehrer Blumen Feen trinken durften. Alles freiwillig. Und über dem charmanten Wörtchen Namens: „Nein,“  dürfte man sich nicht drüber hinweg setzen.

Denn es könnte auch passieren, das sich die Blume lieber aus dem Nektar, der anderen Blumen nährt. Oder eine Biene, die Streifung des Flügels von einer anderen Biene genießt. Es wäre ein Paradies in dem so manche Phantasie ausgelebt werden könnte. Daisy hatte vor solchen Häusern immer einen weiten Bogen gemacht. Aber wisst ihr was passieren kann, wenn man immer wieder an jenem Haus vorbei geht? Man wird neugierig und bleibt stehen. Und plötzlich kam dem Mädchen jenes Argument in den Sinn, das ihr Herz davor behütete – verletzt zu werden:

Man hätte ihr nicht sooft Körbe vergeben dürfen. Und mit jenem Argument beschloss sich die Prinzessin zu rüsten. Ein sehr zuvor kommender junger Mann öffnete der Leidenschaft-gierigen Prinzessin jene Türe, hinter der sie sich am liebsten für den Rest ihres Lebens versteckt hätte. Der Mann erklärte ihr wo sie sich umziehen und an welcher Quelle sie sich waschen konnte.

An der Bar bediente ein jüngerer Ziegenbock, namens Marc, der auf Daisy einen sehr angenehmen und geschmackvollen Eindruck hinterließ. Jeder lebte zu jenem Zeitpunkt.

Zu jenem Ort. Zu jener Nacht – das aus, was sein Herz ihm vorschrieb. Und wo eben NICHT der Finger so lange drauf gehalten wurde, bis man die „Plage“  zerquetscht hatte. Hier war alles gut. Daisy nahm ihre Prinzessinnen Krone runter – um sich mit dem Blumenkranz der Sinnlichkeit zu schmücken. Zunächst trank sie nur an der Bar ihren gewohnten Honigwein um ihn dann später mit einem Stück Fleisch zu verbinden. Neuerdings mochte die Prinzessin ihr Stück Fleisch sehr gerne: BLUTIG. Nur kurz über dem Lagerfeuer geröstet.

Und als die ersten Sterne am Himmel funkelten bekam sie den Anschluss zu einer Biene, die sich mit ihrer Blumenfee am selben Tisch niederließ. Die Blumenfee machte kein Geheimnis daraus, ihre Sympathie gegenüber der Prinzessin kund zu tun. Sie deutete mit einem Augenzwinkern auf eines der Gemächer und als sie Daisy zu verstehen gab, an keinem  anderen Blütenblatt zu trinken ohne ihren äußerst liebevollen Bienenmann mit einzubinden, hätte Daisy am liebsten geschrien. Nein.Nein.Nein.Nein.Nein. Das durfte doch nicht schon  wieder sein, das der liebe Gott ihre Gebete überhörte.

Und als Daisy schon im Begriff war zu gehen, kam ihr die Blumenfee mit der Sinnlichkeit ihres Herzens dazwischen und lockte die Prinzessin auf das Bett jener Verzauberung. Ihr Bienenmann tat nichts, es hatte den Anschein als ob sie von ihm eine Erlaubnis bekam. Zum ersten mal in ihrem Leben durfte die Prinzessin die Erfahrung machen mit einer Blumenfee zu verschmelzen. Von ihrem Zauber verführt und ausgetrunken zu werden. Wisst ihr, wie sich das Blatt einer Rose – auf nackter Haut anfühlt? Es ist wunderschön, oder?

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Selbst die Fingernägel, der Blumenfee, die wie  die Dornen einer Rose vorsichtig über ihren Körper gingen, brachten Daisy dazu  – zu kommen. Ihr Blumenkranz verrutschte, als sie aus Leidenschaft heraus ihren Kopf nach hinten warf. Erst als die Blumenfee versuchte etwas fester an Daisys Blütenblatt zu rupfen hielt die Fee kurz inne.

„Aua.“

„So ’n Mist!“

„Da war ja noch was.“

„Hoffentlich hatte sie nichts bemerkt.“

„Oder doch?“

Nein. Auf die Schwächen einer Jungfrau, wollte Daisy die Fee  wirklich nicht hinweisen. Zu peinlich. Es gehörte zu dem auch nicht hier hin. Und außerdem machte sich Daisy, was das Thema ihrer Blüte anging, auch gerne immer noch dümmer als sie ist. Daisy glaubte nun mal noch daran, das nur die Nymphe aus ihrem Zauberwald, ein Vorrecht auf das Zupfen ihrer Blätter hat. Wenn der liebe Gott ihr Gnädig sein würde, würden sich bestimmt eines Tages ihre Lebenswege kreuzen. Als Menschen. Insgeheim sprach Daisy jeden Abend ein Gebet darüber aus.

Was aber nicht bedeuten sollte, sich anderen Süßigkeiten – nicht hingeben zu wollen. Oh ja, so müssen Königinnen leben, dachte sich Daisy, als die Blumenfee mit ihren Zungenküssen den „G“-Punkt ihrer Seele trafen. Daisy flehte die Blumenfee an, die Nacht so lange wie möglich hinauszuzögern. Niemals durfte es enden. Wie schön es war. Daisy fand keinen besseren Zeitpunkt als sich bei dem Bienenmann der Blumenfee zu bedanken. Nach jenem Erlebnis hatte sich die Prinzessin sehr, sehr lange verzerrt. Von ihr aus, hätte es die ganze Nacht hindurch so weitergehen können. Die Prinzessin hatte noch lange nicht genug.  Aber durch die vielen Enttäuschungen, die dem Mädchen einst begegneten, wusste sie schließlich , wann sie die Blumenfee loslassen musste.

Wohl wahr. Der Geschmack von Heidelbeeren und Himbeeren ist mit Abstand, der schönste Geschmack, den Daisy jemals in den Mund nehmen durfte. Und bevor die Prinzessin zu jenem Augenblick in die Realität eines Traumes verschwand, der leider nur für eine Nacht, ihre Sinne beraubte, blickte sie in den Nachthimmel und sprach:

„Lieber Gott, ich möchte dir für jene Nacht,

die ich erleben durfte von ganzem Herzen danken.“

„Ich weiß jetzt endlich, wie sich die Haut eines anderen Menschen

auf die meiner anfühlt.“

„Aber bitte, bitte, bitte lieber Gott,

schicke mir bald die Frau meiner Träume!“

„Die ich „Mein Liebstes“ nennen darf.“

„Mit Augen so grün, wie mein Zauberwald!“

Einer Haut – so bunt bemalt wie meiner!“

„Einem Herzen aus Marzipan.“

„Und einem Anker auf der Schläfe tättoowiert!“

„So das ich sie erkennen kann, wenn sie meinen Namen in ihr Herz schreit!“

Und obgleich es Absicht war oder nicht, erwischte Daisy sich, im Gras liegend, mit der Phantasie im Herzen, das sich wohl, die menschliche Haut, der Nymphe so anfühlte, als ob der liebe Gott jene Seidendecke aus dem Garn „der ewigen Schönheit“ spante. Vorsichtig glitt Daisy mit dieser Vorstellung zwischen ihre Blütenblätter. Nein – sie hatte noch lange nicht genug.